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PRESSEKONFERENZ

Geflügelbranche wehrt sich gegen Billiggeflügel aus dem Ausland

Vorsicht beim Kauf von Fleisch. Nicht alles was einen österreichisch klingenden Namen hat, eine Rot-Weiß-Rote Fahne oder Herz auf der Verpackung zeigt, ist aus Österreich! NUR Produkte, die mit dem AMA Gütesiegel gekennzeichnet sind, sind aus 100% heimischer Produktion. Immer mehr Fleischprodukte im österreichischen Handel – vor allem Geflügel – stammen aus Ländern wie Polen, Ukraine und Brasilien. 

Das bekommen vor allem unsere heimischen Bauern stark zu spüren, denn die gesetzlichen Bestimmungen und Kosten bei Aufzucht, Haltung und Hygiene sind in Österreich sehr hoch und werden vor allem streng kontrolliert. Das macht es für heimische Landwirte nur schwer möglich, mit den Billiganbietern aus dem Ausland mitzuhalten. Landwirt Markus Lukas hat das veranlasst, am 5. September gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Steiermark und Dieter Lugitsch eine Pressekonferenz abzuhalten. Lukas, Obmann der Österreichischen Geflügelgenossenschaft, fordert eine sofort erkennbare und gesetzlich geregelte Herkunftskennzeichnung auf der Verpackung, die nicht irreführend ist.  Das unterstützen auch wir von Lugitsch zu 100%. „Als traditionelles und ambitioniertes steirisches Unternehmen kommen wir bei den Aktionen des Handels nicht mehr zum Zug. In großen Mengen bietet der Handel als Aktionsware Billiggeflügel aus Polen, Italien, Deutschland oder Ungarn an. Der Schaden für Bauern und Verarbeiter ist groß“, so Dieter Lugitsch. Vom Gesetzgeber verlangt Lugitsch für die Konsumenten Wahlfreiheit bei der Herkunft und er rät den Verbrauchern, vor allem im Außer-Haus-Verzehr (Gaststätten, Kantinen, Gemeinschaftspflegeeinrichtungen usw.) nach der Herkunft des Geflügelfleisches zu fragen.

Mehr zum Thema unter: https://stmk.lko.at